Minab
Fatemeh Rahdar

Schüler

Fatemeh Rahdar

Fatemeh Rahdar war Fünftklässlerin.

Fatemeh war das einzige Kind ihrer Familie.

Ihre Mutter sagt:

„Wir lebten mit der Hoffnung, dass sie eines Tages ihrem Volk dienen würde. Wir träumten davon, dass sie eines Tages Ärztin werden und ihrem Land dienen würde.“

Sie sagt, sie habe Gott ein Gelübde abgelegt:

„Ich habe mit Gott einen Bund geschlossen, dass ich eine Schule bauen werde, damit die Kinder sich an dich erinnern, solange diese Welt besteht.“

Ihr Vater sagt, die Familie habe ihren Geist und ihren Glauben bewahrt.

„Man sagt, die Hand Gottes steht über allen Händen.“

Fatemeh war das einzige Kind eines Hauses, das seine Hoffnungen in ihre Zukunft gesetzt hatte: eine Tochter, von der man erwartete, dass sie heranwachsen, studieren, heilen und dienen würde. Nun ist diese Zukunft genommen worden, aber das Gelübde ihrer Mutter hat aus der Trauer ein Versprechen gemacht: eine Schule in Fatemehs Namen, damit Kinder dort weiterlernen können, wo ihr eigenes Lernen zum Stillstand kam.

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