
Mohammad Sadegh Gholami war Erstklässler.
Seine Mutter zeigt die Schuhe, die er als Andenken hinterlassen hat, und sagt:
„Er ist zweimal nach Karbala gefahren und trug dabei diese Schuhe. Ich hatte ihn gebeten: ‚Nimm mich beim dritten Mal mit.‘ Aber Mohammad Sadegh wurde zum Märtyrer, und wir hatten nie die Gelegenheit, gemeinsam nach Karbala zu fahren.“
Sein Vater und seine Mutter sagen beide:
„Wir haben unser Kind unserem Land und dem Islam dargebracht.“
Was von Mohammad Sadegh bleibt, ist ein Paar kleiner Schuhe, die die Erinnerung an zwei Reisen nach Karbala tragen und das Versprechen einer dritten Reise, die nie kam. Er war erst ein Erstklässler, aber im Herzen seiner Eltern wurde sein Leben zu einer Opfergabe: ein Sohn, der Trauer, Glauben und eine Wunde hinterließ, die sich niemals schließen wird.